10 March 2014 – 16 March 2014

Brain Awareness Week 2014

Programm jetzt online!

Die Brain Awareness Week (BAW) ist eine weltweite Kampagne, die über Fortschritt und Nutzen der Hirnforschung informiert. Jedes Jahr im März stellen Hirnforscher ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor und beantworten Fragen zum Thema Gehirn und ihrer Forschung.

In der internationalen Aktionswoche 2014 in Berlin präsentieren Berliner Wissenschaftseinrichtungen ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Workshops und Filmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Informationen zum Programm gibt es unter www.baw-berlin.de.

Die BAW 2014 wird von der Berlin School of Mind and Brain, dem Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience, dem internationalen Graduiertenprogramm Medical Neurosciences und der Max Planck Science Gallery veranstaltet.

Medienpartner

dasgehirn.info

Sponsor

Federation of European Neuroscience Societies
 

Programm

(download Programm, pdf 450 kb)

Die ganze Woche über:

Montag, 10. März 2014 bis Sonntag, 16. März 2014, 12.00–18.00 Uhr
Max Planck Science Gallery, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin

Ausstellung Zukunft Gehirn
Die Ausstellung zeigt die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung in der Max-Planck-Gesellschaft zu aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung: Neuronale Plastizität, das vernetzte Gehirn, Mensch und Maschine, neurologische Krankheiten sowie aktuelle Methoden. Eintritt frei

Die ganze Woche über:

Montag, 10. März bis Freitag, 14. März 2014, 10.00–16.00 Uhr

Servicepoint Schlaganfall der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Durchgang Luisenstraße 9, 10117 Berlin-Mitte
Ausstellung The Beautiful Mind

Die Ausstellung zeigt in großformatigen Fotografien mikroskopische Aufnahmen von Nervenzellen, die in verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen auf der ganzen Welt aufgenommen wurden. Mittels immun-histochemischer Verfahren und sogenannter Fluoreszenzmarker ist es möglich, Bewegungen und Veränderungen in den Zellen sichtbar zu machen.
Öffnungezeiten: Mo–Fr 10.00–15.00 (Mi bis 17.00)
Eintritt frei

Montag, 10. März 2014, 19.30 Uhr

Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin
Film & Diskussion: „Ein Tick anders“

Manchmal gehen mit ihr die Pferde durch. Sie beschimpft Leute, die sie eigentlich mag, belegt vollkommen Unbekannte mit unflätigen Begriffen, brüllt ohne Vorwarnung den Hitlergruß heraus oder übertritt verbal sexuelle Tabugrenzen. Die siebzehnjährige Eva kann nichts dafür. Ihre Ticks überfallen sie einfach. Das hat manchmal sogar handfeste Konsequenzen. Eva leidet am so genannten „Tourette-Syndrom“ oder – wie sie es formulieren würde – an „Schluckauf im Gehirn“.
In der „normalen“ Lebenswelt eckt sie mit dieser „Behinderung“ ständig an und ist gar nicht integrationsfähig. Nur die Lurche am nahen See scheinen sie zu verstehen. Und ihre ganze ohnehin leicht verrückte Familie mit einer Oma, die liebevoll sagt: „Bei mir kannst du alles kaputt machen“ und einem Vater, der, als er arbeitslos wird, auf einer Bank im Wald für ein besseres Leben büffelt und Bewerbungen schreibt.
Wie in einem Erich-Kästner-Film der 1950er Jahre findet Eva in dem skurrilen Onkel, der von einer späten Musikerkarriere träumt, einen Verbündeten für eine – nicht ganz legale – aber perfekte Lösung aller Probleme und Sorgen der Familie. (Quelle: Festival des deutschen Films 2011)

Im Anschluss an den Film diskutieren der Regisseur Andi Rogenhagen und Dr. Andreas Heinz, Professor für Psychiatrie (Charité), mit dem Publikum und beantworten Fragen zum Tourette-Syndrom.

Dienstag, 11. März 2014, 10.00–13.00 Uhr

Festsaal, Humboldt Graduate School, Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
Vortrag und Workshops für SchülerInnen

10.00 Uhr Vortrag
„Das seltsame Kino im Kopf – wie unser Hirn Trugbilder erzeugt“
Professor Dr. Gabriel Curio, Charité/FU
Die Augen liefern Bilder, doch was unser Hirn daraus macht, ist manchmal überraschend. Dass wir dem Augenschein nicht immer trauen sollten, wird in einem sehr anschaulichen Vortrag erläutert.

11.00–13.00 Uhr Workshops

Workshop 1: Wer wird Neurowissenschaftler?

Leitung: Felix Ball, Berlin School of Mind and Brain
Ort/Treffpunkt: Festsaal, 2. OG, HGS
Dieser Workshop soll SchülerInnen spielerisch Wissen über unser Gehirn vermitteln. Es werden drei Gruppen von SchülerInnen (à 5 Personen) gegeneinander antreten. Welche Gruppe die meisten Fragen richtig beantwortet und die meisten Mini-Spiele gewinnt, erhält einen kleinen Preis. Dabei werden auch die wissenschaftlichen Grundlagen der Fragen und Spiele kurz und einfach erläutert. Hast du das Zeug dazu, der/die nächste NeurowissenschaftlerIn zu werden?

Workshop 2: Besichtigung MRT Scanner

Leitung: Professor Dr. John-Dylan Haynes, Dr. Stefan Hetzer, Berlin Center for Advanced Neuroimaging/Bernstein Center für Computational Neuroscience
Ort/Treffpunkt: Foyer HGS, Erdgeschoss
Wie funktioniert ein Magnetresonanztomographie (MRT) Scanner? Wozu wird er eingesetzt? Bei dem Laborbesuch wird ein MRT Scanner erklärt, was die funktionelle Magnetresonanztomographie ist und demonstriert, wie sie angewendet wird.

Workshop 3: Brain-Computer Interface – Die mentale Schreibmaschine

Leitung: Professor Dr. Benjamin Blankertz et al., Bernstein Center und Bernstein Focus Neurotechnology Berlin
Ort/Treffpunkt: BCCN Berlin
Die noch recht junge Technologie ermöglicht z.B. gelähmten Menschen mittels Computer zu kommunizieren. Allein mittels ihrer Gedanken können sie mit einem Computer schreiben – ohne Maus und Tastatur zu nutzen. In diesem Workshop wird die Theorie erklärt und im Anschluss die Praxis erprobt.

Workshop 4: Alle Sinne essen mit – Das Zusammenspiel der Sinne bei der Wahrnehmung von Nahrung

Ort/Treffpunkt: Raum 144, HGS, Erdgeschoss
Leitung: Dr. Kathrin Ohla & Richard Höchenberger, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke
Warum schmeckt Essen bei Schnupfen fade? Isst das Auge wirklich mit? Schmeckt eine blaue Banane wie eine gelbe? Anders als bei den meisten Aktivitäten, sind beim Essen alle Sinne beteiligt. Besonders eng sind das Schmecken und Riechen miteinander gekoppelt. So eng, dass wir sie im Alltag oft miteinander verwechseln. Aber auch der Seheindruck beeinflusst wie wir Essen wahrnehmen. Im Workshop machen wir ein kleines Experiment mit den Teilnehmern, um den Unterschied zwischen Schmecken und Riechen sowie den Einfluss von Farbe auf das Schmecken zu demonstrieren. Vorher werden die Verarbeitungswege der relevanten Sinne im Gehirn erklärt.

Workshop 5: Können Maschinen denken? Can machines think?

Philosophische Fragen und Rätsel (in englischer Sprache)
Ort/Treffpunkt: Lounge, 1. OG, HGS (Südflügel)
Leitung: Dr. Michał Klincewicz, Berlin School of Mind and Brain
In this workshop we will examine how advances in computer technology have changed the world around us and also changed the way that we think about ourselves. Some of the questions we will discuss: Can advanced robots have thoughts, conscious experiences, and emotions? Is the mind the software of the brain? Can we download our mind to a computer? What if computers become „smarter“ than us?

Workshop 6: Die Welt mit eigenen Augen sehen: Einblick in ein Eyetracking-Labor

Ort/Treffpunkt: BCCN Berlin
Leitung: Dr. Martin Rolfs, BCCN Berlin
In diesem Workshop werden die Teilnehmer erfahren, wie wir unsere Augen bewegen, um die Welt um uns herum blitzschnell zu begreifen. In unserem Eyetracking-Labor werden wir Blickbewegungen der Teilnehmer aufzeichnen und anschließend anschaulich auswerten. Die Teilnehmer bekommen ein Video der gemessenen Blickspuren.

Workshop 7: Gummihand-Illusion

Ort/Treffpunkt: Raum 123, Erdgeschoss, HGS
Leitung: Anne Pankow, Jakub Limanowski, Berlin School of Mind and Brain
Im Alltag sind unser Körper und unser Selbst eigentlich immer untrennbar verbunden. „Natürlich gehört mein Arm zu mir!” Es gibt allerdings bestimmte psychische und neurologische Störungen, die genau diese Einheit von Körper und Selbst zerstören. In der experimentellen Psychologie verwendet man eine Methode, um genau dies zu untersuchen, die sogenannte „Rubber Hand Illusion“, die hier demonstriert und gemeinsam diskutiert wird.
Eintritt frei, vorherige Anmeldung erforderlich (max. 100 Teilnehmer)

Anmeldungen für Vortrag und Workshops bitte per E-Mail unter: brainweek-mb@hu-berlin.de oder per Fax unter (030) 2093-6771
Wegbeschreibung: www.mind-and-brain.de

Dienstag, 11. März 2014, 19.00 Uhr

Festsaal, Humboldt Graduate School, Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
Film & Diskussion: „Shine – Der Weg ins Licht“
Den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn und die außergewöhnliche Macht der Liebe machte Scott Hicks zum bewegenden Thema seines Erfolgsfilms „Shine“. Erzählt wird die wahre Geschichte des australischen Pianisten David Helfgott, der sein Leben lang unter der Autorität seines Vaters leidet. Nach einem totalen Zusammenbruch verbringt David über zehn Jahre in Heilanstalten und Sanatorien. Und erst als er der Astrologin Gillian begegnet, bringt diese Ruhe und Stabilität in sein inneres Chaos. Durch sie wird aus dem gebrochenen Genie wieder ein Konzert-Pianist, der die Welt begeistert und endlich seine Vergangenheit hinter sich lassen kann. (Quelle: www.moviepilot.de)

Im Anschluss an den Film diskutiert Dr. Arno Villringer, Professor für Neurologie, Max-Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, mit dem Publikum und beantwortet Fragen zu schizoaffektiven Störungen.

Mittwoch, 12. März 2014, 10.00 Uhr

Festsaal, 2. OG, Humboldt Graduate School, Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
Symposium Geist, Gehirn, Körper (in English)
On behalf of the Mind-Brain Institute at the Berlin School of Mind and Brain, we are pleased to invite all interested young researchers to participate and present at the „Mind, Brain, & Body Symposium”.

The symposium program includes lectures, workshops, as well as presentations and a poster session.
The symposium is for young researchers, PhD and Master students in the domain of neuroscience, cognitive neuroscience, behavioral and social sciences who are invited to submit abstracts to present a talk or a poster in one or more of the following categories:
(a) Emotion & stress
(b) Stroke & cognition
(c) Perception & consciousness
(d) Neuroanatomy and connectivity

The opening event of the symposium will be the film and discussion evening on Tuesday, 11 March 2014 at 19.00 (see above).
For more information & registration for the symposium, please contact Anahit Babayan: babayan@cbs.mpg.de

Mittwoch, 12. März 2014, 14.00–17.00 Uhr

die gelbe Villa, Wilhelmshöhe 10, 10965 Berlin
Workshop für Kinder (6-12 Jahre)
Workshop für Kinder, mit Gehirn-Modellen, Gehirn-Puzzle, Gehirn-Rätseln und -Wettbewerb, Basteln und Gehirn-Twister. Die Kinder lernen spielerisch das Gehirn und seine Funktionen (z.B. Lernen und Wahrnehmung) kennen. Und nebenbei können sie die Doktoranden fragen, was sie schon immer über das Gehirn wissen wollten.
Leitung: Philipp Czech, Nikolas Endres, Janina Hesse, Nora Moog, Laurel Raffington, Luke Tudge, Yulia Organian.
Max. 30 Teilnehmer.
Telefonische Anmeldung unter (030) 7676-5012.
Eintritt frei, aber vorherige Anmeldung erforderlich!

Donnerstag, 13. März 2014, 09.00–13.00 Uhr

Bernstein Center für Computational Neuroscience, Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstraße 13, Haus 2, 10115 Berlin (Zugang durch das Gebäude Luisenstraße 56 möglich)
Workshop „Computing Neurons“

Habt ihr euch schon mal gefragt, was Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eigentlich den ganzen Tag so treiben, was Mathematik mit Biologie zu tun hat oder was ein Computer alles kann? Interessiert es euch, wie das Gehirn funktioniert, wie eine Nervenzelle Informationen verarbeitet und welche Methoden zur Verfügung stehen, Licht ins Dunkel der Unwissenheit zu bringen? Der vierstündige Workshop vermittelt im ersten Teil Grundlagen über Aufbau und Funktion des Gehirns. Im zweiten Teil werden Prinzipien der mathematischen Modellierung von dynamischen Systemen vorgestellt, und ihr habt die Möglichkeit Neurone am Computer zu modellieren. Immer zwei Schüler/innen nutzen gemeinsam einen Computer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Leitung: Dr. Michael Scholz (Technische Universität Berlin)
Eintritt frei, aber vorherige Anmeldung erforderlich!

Donnerstag, 13. März 2014, 19.00 Uhr

Max Planck Science Gallery, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin-Mitte
Hardware human Brain? Funktioniert das Gehirn wie ein Computer?
In englischer Sprache.
Tandemgespräch mit Dr. Jan Slaby, Freie Universität Berlin, Junior-Professor für Philosophie und Dr. Daniel Margulies, Leiter der Forschungsgruppe Neuroanatomy and Connectivity am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. In englischer Sprache.

Das vor kurzem groß angekündigte „Human Brain Projekt“ verfolgt das ehrgeizige Ziel, das Gehirn in Computern zu simulieren und stützt sich dabei auf Vorstellungen aus der Informatik. Dazu gehört die Konnektivität: die informatische Verbindung von Netzwerken. Doch funktioniert das menschliche Gehirn wirklich wie ein Computer? Inwieweit sind beide Systeme überhaupt vergleichbar? Und falls dem so ist, hilft uns die Rekonstruktion der „Hardware“ des Gehirns weiter, um Gefühle, Gedanken, Geistesblitze und Kreativität zu verstehen? Eintritt frei

Freitag, 14. März 2014, 20.00 Uhr

WissenschaftsForum, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin-Mitte
Lasst die Neuronen feuern! Science Slam
mit Nachwuchsforschern aus den Neurowissenschaften
In Kooperation mit dasGehirn.info und Science Slam. Eintritt frei

Veranstaltungsorte

HGS − Humboldt Graduate School

Berlin School of Mind and Brain
Humboldt-Universität zu Berlin (Campus Nord)
Luisenstraße 56, 10117 Berlin
www.mind-and-brain.de

BCCN Berlin− Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience

Philippstraße 13, Haus 6, 10115 Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin (Campus Nord)
(Zugang zum Campus Nord über Gebäude Luisenstraße 56)
www.bccn-berlin.de

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Servicepoint Schlaganfall der Charité Zugang über Durchgang Luisenstraße 9, 10117 Berlin-Mitte
www.schlaganfallallianz.de/

Max Planck Science Gallery / WissenschaftsForum

Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin
www.max-planck-science-gallery.de/

Urania

An der Urania 17, 10787 Berlin
www.urania.de

die gelbe Villa

Wilhelmshöhe 10, 10965 Berlin
www.die-gelbe-villa.de/

Veranstalter

Berlin School of Mind and Brain

Die Berlin School of Mind and Brain bietet Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Lebens-, Kognitions- und Geisteswissenschaften. 57 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Umgebung, darunter vier Leibniz-Preisträger und fünf Max-Planck-Direktoren, wirken an der Schule mit. Die internationale Graduiertenschule bietet ein dreijähriges interdisziplinäres Doktoranden-, ein zweijähriges Master- und ein Postdoktorandenprogramm auf Englisch an. Geforscht wird zu den Themen „Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Bewusstsein“, „Entscheidungsfindung“ „Sprache“, „Hirnplastizität und ontogenetische Entwicklung“, „Erkrankungen des Gehirns mit kognitiven Störungen“ und „menschliche Sozialität und das Gehirn“. Grundlagenforschung und angewandte Forschung werden eng miteinander verknüpft.
Die Forschung an der Graduiertenschule ist sowohl in die klinische als auch in die Grundlagenforschung der Region eingebettet.
Beheimatet an der Humboldt-Universität zu Berlin, kooperiert die Schule mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern folgender Einrichtungen: Freie Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig sowie mit den Universitäten Leipzig, Potsdam und Magdeburg.
www.mind-and-brain.de

Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin

Das Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin (BCCN Berlin) ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt, an dem die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin, die Charité, das Max-Delbrück Zentrum und die Universität Potsdam beteiligt sind. Es gehört zum „Nationalen Netzwerk für Computational Neuroscience“ (NNCN) und wurde im Jahr 2004 zusammen mit vier anderen Bernstein Zentren durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet.
Hier forschen Biologen, Mediziner, Psychologen, Physiker, Mathematiker und Informatiker, um mittels Experimenten, Datenanalysen, theoretischer Modellierung und Computersimulationen mehr über neuronale Grundlagen unseres Denkorgans zu erfahren und mit den gewonnenen Erkenntnissen beispielsweise zur Verbesserung von Lernprozessen, zum Verständnis von Verhaltensmustern, Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozessen, sowie zur Verbesserung der Diagnose und Heilung von Krankheiten beizutragen.
Mit seinem forschungsorientierten Master und PhD Programm bietet das BCCN Berlin eine fundierte Ausbildung im noch jungen Forschungsgebiet „Computational Neuroscience“ an.
www.bccn-berlin.de

International Graduate Program Medical Neurosciences

Der internationale, forschungsorientierte Master und PhD-Studiengang vertieft und erweitert Kenntnisse auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Der Studiengang ist an der Charité – Universitätsmedizin Berlin eingerichtet und wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität, der Freien Universität sowie dem Max-Delbrück-Centrum und dem Forschungszentrum für Molekulare Pharmakologie durchgeführt. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt neben den theoretischen Grundlagen vor allem auf laborpraktischer Methodenkompetenz und der Befähigung zu wissenschaftlichem Schreiben. Die überwiegende Mehrheit der Absolventen verfolgt eine (neuro-) wissenschaftliche Karriere.
Das Forschungsspektrum der am Studiengang beteiligten Arbeitsgruppen reicht von molekularen bis zu systemischen Neurowissenschaften, zumeist unter der Berücksichtigung klinischer Fragestellungen und mit dem Ziel der Translation.
www.medical-neurosciences.de/en/

Max Planck Science Gallery

Die Max Planck Science Gallery ist ein Projekt der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Deutschlands renommiertester Forschungsorganisation im Bereich der Grundlagenforschung.
Die Max Planck Science Gallery ist ein besonderer Ort: Eine begehbare digitale Installation, eine Reaktion auf soziale Netze und das mobile Internet, eine neue Form der Wissenschafts-Kommunikation. Die Science Gallery informiert auf faszinierende Art und Weise und bietet eine offene Tür in die Welt der Grundlagenforschung. Mit einem wechselnden und permanent abrufbaren Ausstellungsprogramm sollen insbesondere junge Menschen für wissenschaftliche Themen und Karrieremöglichkeiten begeistert werden.
www.max-planck-science-gallery.de/

www.dasGehirn.info – Der Kosmos im Kopf

Das Informationsportal www.dasGehirn.info gibt Einblicke in das komplexste Organ des menschlichen Körpers und gewährt eine spannende Rundreise durch den Kosmos im Kopf.
Alle Welt spricht über das Gehirn, über den bedeutenden Zuwachs an neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und darüber, wie dieses Wissen unser Leben verändert und weiter verändern wird. Das Informationsportal www.dasGehirn.info startete vor zwei Jahren als erstes themenspezifisches Wissensportal im deutschsprachigen Internet. Es schlägt eine Brücke zwischen WissenschaftlerInnen, Studierenden und interessierter Öffentlichkeit. Sämtliche Beiträge sind verständlich und klar von WissenschaftsjournalistInnen verfasst, die eng mit NeurowissenschaftlerInnen zusammenarbeiten. So können sich alle – auch fachfremde Interessierte – über neurowissenschaftliche Erkenntnisse informieren und den Kosmos im Kopf entdecken.
Um das Wissen zu transportieren, setzt das Portal auf eine multimediale Aufbereitung. Animierte Grafiken, Videos und Podcasts veranschaulichen hochkomplexe Zusammenhänge. In einem 3D-Modell des Gehirns können Nutzer sich sogar bis auf Zellebene zoomen. Durch diese moderne Form der Wissensvermittlung hat sich www.dasGehirn.info besonders bei Lehrenden, SchülerInnen und Studierenden als Informationsquelle etabliert.

Kontakt

Internet: www.baw-berlin.de
E-Mail: brainweek-mb@hu-berlin.de

Dr. Inken Dose, Berlin School of Mind and Brain, Tel: (030) 2093-1707

Margret Franke, Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin, Tel: (030) 2093-9110

Dr. Susanne Kiewitz, Max Planck Science Gallery, Tel: (030) 4990-5654

Kerstin Borowiak, dasgehirn.info, Tel: (030) 25 92 19 343