14 March 2016 – 18 March 2016

International Brain Awareness Week 2016

The program is now online!

Die Internationale Brain Awareness Week ist eine weltweite Kampagne, die über Fortschritt und Nutzen der Hirnforschung informiert. Jedes Jahr im März stellen Hirnforscher ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor und beantworten Fragen zum Thema Gehirn und zu ihrer Forschung. In der internationalen Aktionswoche 2016 in Berlin präsentieren Berliner Wissenschaftseinrichtungen ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Filmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Download Programm (pdf)

Informationen zum Programm gibt es auch unter www.baw-berlin.de.

Veranstalter: Die BAW 2016 wird von der Berlin School of Mind and Brain, dem Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin (BCCN Berlin) und dem internationalen Graduiertenprogramm Medical Neurosciences veranstaltet.

Medienpartner: dasgehirn.info
Sponsor: Federation of European Neuroscience Societies (FENS)

Fast alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

Programm 14. bis 18. März 2016


Montag, 14. März 2016

Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, Festsaal, 2. OG

Vortrag und Workshops für SchülerInnen

10.00 Uhr Vortrag: „Das seltsame Kino im Kopf – wie unser Hirn Trugbilder erzeugt“
Professor Dr. Gabriel Curio, Charité/Freie Universität
Die Augen liefern Bilder, doch was unser Hirn daraus macht, ist manchmal überraschend. Dass wir dem Augenschein nicht immer trauen sollten, wird in einem sehr anschaulichen Vortrag erläutert.

Workshops (1–7)
11.15–13.00 Uhr
Alle Workshops dauern 2 Stunden, bis auf Workshop „MRT-Scanner“ (1 Stunde) und „Alle Sinne essen mit“ (ca. 30 Minuten), die nur zusammen angeboten werden. Die Teilnehmer werden gebeten, sich für einen der angebotenen zweistündigen Workshops/Workshop 1 & 2 zu entscheiden und vorab anzumelden. Vor Ort ist keine Anmeldung/Registrierung mehr möglich.

Workshop 1: Besichtigung MRT-Scanner, Berlin Center for Advanced Neuroimaging, Charité (1 Std.)
Ort/Treffpunkt: Foyer, Erdgeschoss
Leitung: Prof. Dr. John-Dylan Haynes, Dr. Stefan Hetzer, Berlin Center for Advanced Neuroimaging/BCCN Berlin
Wie funktioniert ein Magnetresonanztomographie (MRT)-Scanner? Wozu wird er eingesetzt?
Bei dem Laborbesuch wird die Funktionsweise eines MRT-Scanners erklärt. Es wird erläutert, was die funktionelle Magnetresonanztomographie ist und demonstriert, wie sie angewendet wird.

Workshop 2: Alle Sinne essen mit – das Zusammenspiel der Sinne bei der Wahrnehmung von Nahrung (30 Min.)
Ort/Treffpunkt: Raum 123, Erdgeschoss
Leitung: Dr. KAthrin Ohla & Richard Höchenberger, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke
Warum schmeckt Essen bei Schnupfen fade? Isst das Auge wirklich mit? Schmeckt eine blaue Banane wie eine gelbe? Anders als bei den meisten Aktivitäten, sind beim Essen alle Sinne beteiligt. Besonders eng sind das Schmecken und Riechen miteinander gekoppelt. So eng, dass wir sie im Alltag oft miteinander verwechseln. Aber auch der Seheindruck beeinflusst, wie wir Essen wahrnehmen. Im Workshop machen wir ein kleines Experiment mit den Teilnehmern, um den Unterschied zwischen Schmecken und Riechen sowie den Einfluss von Farbe auf das Schmecken zu demonstrieren. Vorher werden die Verarbeitungswege der relevanten Sinne im Gehirn erklärt.

Workshop 3: Brain-Computer-Interface (2 Std.)
Ort/Treffpunkt: BCCN Berlin/Foyer Erdgeschoss
Leitung: Prof. Dr. Benjamin Blankertz et al.,
BCCN Berlin und Bernstein Focus Neurotechnology, TU Berlin
Die noch recht junge Technologie ermöglicht z.B. gelähmten Menschen, mit Hilfe von Computern zu kommunizieren. Allein mittels ihrer Gedanken können sie mit einem Computer schreiben – ohne Maus und Tastatur zu nutzen. In diesem Workshop wird die Theorie erklärt und im Anschluss die Praxis erprobt.

Workshop 4: Was ist Schmerz? Ursachen und Behandlung (2 Std.)
Ort/Treffpunkt: Raum 224, 1. OG, HGS
Leitung: Prof. Dr. Christoph Stein, Simone Scheffel, Ph.D., Charité
Ein Einführungsvortrag soll die Hintergründe für die Entstehung und Behandlung von Schmerz erläutern. Dabei werden biologische Grundlagen (beteiligte Rezeptoren, Nervenzellen, Botenstoffe) sowie medizinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (Medikamente, physikalische und psychologische Therapieverfahren) diskutiert. Anschließend können die SchülerInnen ihre eigenen Schmerzschwellen  testen.

Workshop 5: Talking with primates
(2 Std., in English)
Ort/Treffpunkt: Lounge, 2. OG
Leitung: Dr. Richard Moore, Laura Schlingloff, Berlin School of Mind and Brain
In a recent publicity stunt, Koko the talking gorilla addressed the UN-led climate change conference, on the need to act to save the environment.  ind.pn/1RbTdQ9
The intentions behind this video are clear. But how robust is the science behind Koko's communication? Is she really producing meaningful utterances in the same way that we would do? Or is her speech just seemingly communicative?
In this workshop, we'll discuss the strengths and limitations of recent research on the possibility of communication between humans and great apes. We'll also discuss whether there are ethical reasons against using animals like Koko for political causes.

Workshop 6:  Fit for thought – was ist neuronale Plastizität?
 (2 Std.)
Ort/Treffpunkt: Festsaal, 2. OG, HGS
Leitung: Dr. Ana-Luisa Pina und Lutz Steiner, Charité  
Tanzen fördert die Entstehung neuer Gehirnzellen (Neurogenese) und deren Vernetzung. Genau das braucht der Mensch, um zu lernen und zu denken. Tanzen fördert die Integration und Verbindung von Neuronen in das neuronale Netz. Es stimuliert die Ausschüttung von Faktoren, die Wachstum, Erhalt und Anpassungsfähigkeit von Neuronen fördern, der Grundvoraussetzung für Lernen und Denken. Außerdem wirkt sich Tanz positiv auf unsere Stimmung aus und hilft uns, Stress zu bewältigen. Auch auf diese Weise unterstützt Tanz unsere Fähigkeit und Bereitschaft, zu lernen.
In diesem Workshop werden wir ein paar Schritte lateinamerikanischen Standardtanz üben und dabei viel über wichtige Konzepte moderner Neurowissenschaft lernen wie neuronale Plastizität, Neurogenese und Gedächtnis.
Workshop-Sprachen sind Deutsch UND Englisch.

Workshop 7: Die Welt mit eigenen Augen sehen: Einblick in ein Eyetracking-Labor (2 Std.)
Ort/Treffpunkt:
BCCN Berlin/Foyer Erdgeschoss
Leitung: Dr. Martin Rolfs, BCCN Berlin/ Humboldt-Universität zu Berlin
In diesem Workshop werden die Teilnehmer erfahren, wie wir unsere Augen bewegen, um die Welt um uns herum blitzschnell zu begreifen. In unserem Eyetracking-Labor werden wir Blickbewegungen der Teilnehmer aufzeichnen und anschließend anschaulich auswerten. Die Teilnehmer bekommen ein Video der gemessenen Blickspuren.

Eintritt frei, vorherige Anmeldung erforderlich
(max. 100 Teilnehmer)
Anmeldungen für Vortrag und Workshops bitte per E-Mail
unter:
brainweek-mb@hu-berlin.de oder per Fax unter (030)-2093-6771
Wegbeschreibung: www.mind-and-brain.de


Dienstag, 15. März 2016, 10.00–12.00 Uhr
Yorck Kino
Yorckstraße 86, 10965 Berlin
Kino für Schulen
(5.–7. Klasse):

Alles steht Kopf!
Im Kontrollzentrum im Kopf der elfjährigen Riley arbeiten fünf Emotionen: Angeführt von der optimistischen FREUDE, die Riley fröhlich und glücklich sehen möchte, sorgt sich ANGST um Riley, KUMMER ist traurig und sieht alles Negative, während WUT manchmal die Hutschnur platzt. EKEL passt auf  und schützt den Teenager vor kleinen oder größeren Katastrophen…
Weitere Informationen zum Film gibt es unter:
de.wikipedia.org/wiki/Alles_steht_Kopf
Im Anschluss an den Film können die Schülerinnen und Schüler der Emotionsforscherin
Prof. Dr. Isabel Dziobek Fragen stellen und mit ihr diskutieren.

Die Tickets kosten 4,50 € und werden mit 2,50 € pro Karte von den Veranstaltern der Brain Awareness Week gesponsert (Endpreis pro SchülerIn: 2 €).
Bitte anmelden!
Schulklassen können angemeldet werden unter:
brainweek-mb@hu-berlin.de.


Dienstag, 15. März 2016, 19.00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, Festsaal, 2. OG
Vortrag Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller: „Apollos Gabe: Musikwirkung auf Denken, Fühlen und Emotionen“

Musik machen und aufmerksam Musik hören gehören vermutlich zu den anspruchsvollsten menschlichen Leistungen. Musik kann als sehr komplexer auditiver Reiz, aber auch als emotionaler Stimulus aufgefasst werden. Neue Forschungen haben ergeben, dass Musik den Spracherwerb von Kindern, die auditive Diskriminationsfähigkeit, die Aufmerksamkeitsspanne und die visuelle Mustererkennung fördert. Bei älteren Menschen kann Musizieren und Musik hören zu verbesserten Gedächtnisleistungen und zu höherer Lebensqualität führen. Neurophysiologische Grundlage dafür ist die durch Musik induzierte Neuroplastizität.

In seltenen Fällen kann Musik sogar starke Glücksgefühle auslösen, die dann zu heftigen Reaktionen des  autonomen Nervensystems und zur Ausschüttung von Dopamin in den Emotionszentren des Gehirns führen. Es gibt aber keine verbindliche „Glücksmusik“, vielmehr hängt die emotionale Bewertung von Musik vornehmlich von individuellen, vor allem hörbiographischen Faktoren ab.

Apollos Gabe, die Musik, kann auch in der neurologischen Rehabilitation zum Wiedererwerb von Sprache und zur Unterstützung der Rehabilitation von Fein- und Grobmotorikstörungen eingesetzt werden. Dieses Potential gilt es weiter zu beforschen und zu entwickeln.

Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung des 4. Symposiums „Geist, Gehirn und Körper“ (4th Symposium „Mind, Brain and Body“) am 16. März 2016.
Im Anschluss gibt es einen Empfang.


Mittwoch, 16. März 2016, 09.00–20.00 Uhr
Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, Festsaal, 2. OG
4th Symposium “Mind, Brain and Body” (in English)

On behalf of the Mind-Brain Institute at the Berlin School of Mind and Brain, we are pleased to invite all interested young researchers to participate and present at the “Mind, Brain & Body Symposium”.
The symposium is for young researchers, post-doctoral researchers, doctoral candidates and Master’s students in the domain of neuroscience, cognitive neuroscience, behavioral and social sciences who are invited to submit abstracts to present a talk or a poster in one or more of the following categories:

(a) emotion & stress
(b) stroke & cognition,
(c) perception & consciousness, or
(d) neuroanatomy & connectivity.

The symposium program includes lectures, workshops, presentations and a poster session, as well as a public lecture.
 
Program
09.00–09.00 Welcoming Remarks

09.05–09.50 Keynote Lecture 1
Prof. Dr Isabel Dziobek (Berlin) New Insights into the Plasticity of Social Cognition and the Social Brain
Chair: Prof. Dr Arno Villringer (Berlin/Leipzig)

09.50–10.40 Workshop 1
Prof. Dr Klaus Gramann (Berlin) and Dr Michael Gaebler (Berlin/Leipzig) Methods and Problems in Mobile Brain/Body Imaging
Chair: Janis Reinelt (Leipzig)

10.40–11.00 Coffee Break

11.00–12.00 Panel 1: Presentations by Participants
Chair: Miray Erbey (Berlin)
Sandra Stojic (Budapest)
Effects of Sex Hormone Levels on Performance in Tasks of Recognizing Emotions
Amy Ragsdale (Leipzig)
Higher Empathic Cortisol Stress Responses in the Laboratory are Linked to Higher within Couple Cortisol Synchrony in Daily Life
Sven Ohl (Berlin)
Bodily Influence on Visuomotor Functioning: Coupling of Heartbeat and Microsaccades
Eliza Orasanu (London)
Cortical Folding Of The Preterm Brain: A Longitudinal Analysis Using Spectral Matching

12.00–12.45 Keynote Lecture 2
Prof. Dr Felix Blankenburg (Berlin)
 The Body, the Self and the ‘Free Energy Principle’
Chair: Norman Forschak (Leipzig)

12.45–13.45 Lunch Break

13.45–14.45 Poster Presentations
Venue: Festsaal

14.45–15.30 Workshop 2
Dr Cade McCall (Leipzig) Using Virtual Reality to Study Mind, Brain, and Behavior
Chair: Firat Sansal (Berlin)

15.50–16.50 Panel 2: Presentations by Participants
Chair: Fivos Iliopoulos (Berlin)
Philippe Bertrand (Barcelona)
The Machine To Be Another: An Embodiment Virtual Reality System with Real Individuals
Anna Ciaunica (London)
 The Second Person Comes First! – Modelling Early
Forms of Self-Awareness
Younbyoung Chae (Seoul)
Acupuncture Induced Cortical Activation Patterns: Bottom-up and Top-down Processing
Natalie Bowling (London) Increasing Excitability of Primary Somatosensory Cortex is not Sufficient to Induce Mirror-touch Synaesthesia

16.50–17.40 Keynote Lecture 3
Dr Felix Hasler (Berlin) Why Depression is Not “Just Like Diabetes”. Promises and Disappointments of Biological Psychiatry
Chair: Smadar Ovadia-Caro (Berlin)

17.40–18.00 Closing Remarks and Certificate Distribution


Donnerstag, 17. März 2016, 10.30–13.00 Uhr

Berlin Metropolitan School, Linienstraße 122, 10115 Berlin
Schulbesuch von Doktorandinnen (in English)
Brain Awareness Week @ Berlin Metropolitan School
11th graders will get insights from five early-stage scientists of the International Graduate Program Medical Neurosciences. The doctoral students will present and discuss their personal path to neuroscience, current research questions, research techniques, disease models and findings.

Presentations  on “Medical Neuroscience Research: We Use Our Brains” by:
Lucille Alonso
Henriette Edemann Callesen
Mariana Cerdeira
Judith Houtman
Katharina Ohrnberger

Geschlossene Veranstaltung!
(nur für SchülerInnen der Berlin Metropolitan School, s.o.)


Donnerstag, 17. März 2016, 9.30–13.30 Uhr
BCCN Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstraße 12, 10115 Berlin (Zugang über Luisenstraße 56 möglich)
Workshop für SchülerInnen “Computing Neurons“
Leitung: Dr. Michael Scholz, TU Berlin
Habt ihr euch schon mal gefragt, was Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen eigentlich den ganzen Tag so treiben, was Mathematik mit Biologie zu tun hat oder was ein Computer alles kann? Interessiert es euch, wie das Gehirn funktioniert, wie eine Nervenzelle Informationen verarbeitet und welche Methoden zur Verfügung stehen, Licht ins Dunkel der Unwissenheit zu bringen? Der vierstündige Workshop vermittelt im ersten Teil Grundlagen über Aufbau und Funktion des Gehirns. Im zweiten Teil werden Prinzipien der mathematischen Modellierung von dynamischen Systemen vorgestellt, und ihr habt die Möglichkeit Neurone am Computer zu modellieren. Zwei Teilnehmer nutzen gemeinsam einen Computer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Donnerstag, 17. März 2016, 14.00–15.30 Uhr
die gelbe Villa, Wilhelmshöhe 10, 10965 Berlin
Workshop für Kinder (6–11 Jahre):  Wie funktioniert unsere Wahrnehmung?
Leitung:  Katharina Ohrnberger, Timo Schmidt, Martina Graf, Maia Salholz-Hillel
Wenn man sich mit Täuschungen der Wahrnehmung beschäftigt, kann man viel über sein eigenes Gehirn lernen. Viele Dinge, die wir für richtig und eindeutig halten, sind es gar nicht. Wir versuchen Menschen dafür zu begeistern, ihr Gehirn zu benutzen und herauszufinden, was man mit seinem Gehirn alles machen kann! Beim Basteln und Malen von optischen Täuschungen erleben wir zusammen, wie wir unser Gehirn austricksen können und beim Spielen lernen wir, wie es funktioniert.
Max. 20–25 Teilnehmer.  
Telefonische Anmeldung unter (030) 7676-5012.
Eintritt frei, vorherige Anmeldung erforderlich!


Donnerstag, 17. März 2016, 19.30 Uhr
Betahaus Café, Prinzessinnenstrasse 19–20, 10969 Berlin
Pop Science Café
(Vortrag, in English):  Language, Learning and the Brain
Vortrag von Kate Stone
Kate comments: “How do we learn our first language so quickly? Why is it so difficult to learn a new language as an adult?
In this talk we will explore the brain as it is exposed to language from the womb into adulthood.
Children are experts at picking up new languages but this ability appears to taper off as we age. We will look at the different theories of why this occurs, including whether it might be biological or whether it might be that as adults, we simply don't have the time to devote to learning. On the journey from the child to the adult brain, we will take a look at the changes that occur while a person is learning a new language as well as at the special abilities of people who speak two or more native languages.
Finally, we will examine the reasons why some people are so annoyingly good at learning new languages while others seem to remain forever beginners.”

Eintritt frei, vorherige Anmeldung erforderlich!
Anmeldung über: www.meetup.com/Pop-Science-Cafe/events/219834379/


Freitag, 18. März 2016, 18.30 Uhr
Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin, Campus Nord, Philippstrasse 12/13, 10115 Berlin
Körperliches Ich-Bewusstsein: Von außerkörperlichen Erfahrungen zu Neuroprothesen
Vortrag von Prof. Dr. Olaf  Blanke, Direktor des Zentrums für Neuroprosthetik und des Labors für kognitive Neurowissenschaften am EPFL, Professor für Neurologie der Universitätsklinik Genf

Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, dass ihr Körper zu ihnen gehört und dass sie die Welt aus der Perspektive ihres Körpers betrachten. Bei sogenannten außerkörperlichen Erfahrungen ("out of body experience") glauben Menschen, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich selbst zu betrachten. Experten schätzen, dass rund fünf Prozent der Bevölkerung schon einmal eine solche Erfahrung hatten.
Mithilfe experimentell gestörter Eigenkörperwahrnehmung (wie der außerkörperlichen Erfahrung) können die Hirnmechanismen erforscht werden, die dem körperlichen Ich-Bewusstsein zugrunde liegen. Die gewonnenen Ergebnisse könnten Trägern von Prothesen zugutekommen: Die Prothese würde dann nicht mehr als Fremdkörper, sondern als Teil des eigenen Körpers wahrgenommen werden.

Eine Veranstaltung der Schering Stiftung anlässlich der Ausstellung MIRROR IMAGES, die bis zum 3. April 2016 im  Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen ist:
www.bmm-charite.de/ausstellungen/sonderausstellung.html
Hinweise zur Teilnahme und Anmeldung unter: www.bit.ly/247rdBT
Kooperationspartner:
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité und Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik


Montag, 14. März bis Freitag, 18. März 2016, 9.00–18.00
Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, 10117 Berlin, Foyer
Crossing Fibres – Kunst und Neurowissenschaften
Eine Ausstellung des Neuro Bureau
Das Neuro Bureau ist ein gemeinnütziger Verein, der die Zusammenarbeit von verschiedenen Forschungsrichtungen (Natur-, Sozial– und Geisteswissenschaften sowie Kunst) fördern möchte.
Die präsentierten Werke gehen zurück auf einen Wettbewerb, an dem sich internationale Künstler und Neurowissenschaftler beteiligt haben. Die Ausstellung zeigt diejenigen Poster, die am besten dazu geeignet sind, die Synergie zwischen den Neurowissenschaften und der Kunstwelt darzustellen.  
Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Natacha Mendes, Dr. Daniel Margulies, Dr. Glad Mihai, und Dr. Tamara Vanderwal.


Veranstaltungsorte

Humboldt-Universität zu Berlin (Campus Nord),
Humboldt Graduate School (HGS)
Berlin School of Mind and Brain
Luisenstraße 56, 10117 Berlin
www.mind-and-brain.de

Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin
(BCCN Berlin)
Philippstraße 13, Haus 6, 10115 Berlin
(Zugang zum Campus Nord über Gebäude Luisenstraße 56 oder über die Claire-Waldoff-Straße)
www.bccn-berlin.de

Berlin Metropolitan School
Linienstraße 122, 10115 Berlin

Yorck Kino
Yorckstraße 86, 10965 Berlin
www.yorck.de/kinos/yorck

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Berlin Center for Advanced Neuroimaging (BCAN)
Charitéplatz 1 (Campus-Straßenname: Sauerbruchweg 4), 10117 Berlin

die gelbe Villa
Wilhelmshöhe 10, 10965 Berlin
www.die-gelbe-villa.de/

Betahaus Café
Prinzessinnenstrasse 19-20, 10969 Berlin
www.meetup.com/Pop-Science-Cafe/

Tieranatomisches Theater
Philippstraße 12/13, 10115 Berlin
www.kulturtechnik.hu-berlin.de/tat


Veranstalter

Berlin School of Mind and Brain
Die Berlin School of Mind and Brain bietet Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Lebens-, Kognitions- und Geisteswissenschaften. 57 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Umgebung, darunter vier Leibniz-Preisträger und fünf Max-Planck-Direktoren, wirken als Betreuer und Dozenten an der Graduiertenschule mit.
Die internationale, englischsprachige Einrichtung bietet ein dreijähriges interdisziplinäres Doktorandenprogramm, ein zweijähriges Masterprogramm sowie ein Postdoktorandenprogramm an. Geforscht wird zu den Themen „Bewusstsein“, „Entscheidungsfindung“, „Sprache“, „Lernfähigkeit“, „neuro-psychiatrische Erkrankungen“ und „soziales Denken“. Grundlagenforschung und angewandte Forschung werden eng miteinander verknüpft [siehe auch: www.mind-and-brain.de/overview/wer-wir-sind-information-deutsch/].
Die Arbeit an der Graduiertenschule ist sowohl in die klinische als auch in die Grundlagenforschung der Metropolregion Berlin eingebettet. Beheimatet an der Humboldt-Universität zu Berlin, kooperiert die Graduiertenschule mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern folgender Einrichtungen: Freie Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig sowie mit den Universitäten Leipzig, Potsdam und Magdeburg.
www.mind-and-brain.de

Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin
(BCCN Berlin)
Das Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience Berlin (BCCN Berlin) ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt, an dem die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin, die Charité, das Max-Delbrück Zentrum und die Universität Potsdam beteiligt sind. Es gehört zum „Nationalen Netzwerk für Computational Neuroscience“ (NNCN) und wurde im Jahr 2004 zusammen mit vier anderen Bernstein Zentren durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet.
Hier forschen Biologen, Mediziner, Psychologen, Physiker, Mathematiker und Informatiker, um mittels Experimenten, Datenanalysen, theoretischer Modellierung und Computersimulationen mehr über neuronale Grundlagen unseres Denkorgans zu erfahren und mit den gewonnenen Erkenntnissen beispielsweise zur Verbesserung von Lernprozessen, zum Verständnis von Verhaltensmustern, Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozessen, sowie zur Verbesserung der Diagnose und Heilung von Krankheiten beizutragen.
Mit seinem forschungsorientierten Master und PhD Programm bietet das BCCN Berlin eine fundierte Ausbildung im noch jungen Forschungsgebiet „Computational Neuroscience“ an.
www.bccn-berlin.de

International Graduate Program Medical Neurosciences
Der internationale, forschungsorientierte Master und PhD-Studiengang vertieft und erweitert Kenntnisse auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Der Studiengang ist an der Charité – Universitätsmedizin Berlin eingerichtet und wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität, der Freien Universität sowie dem Max-Delbrück-Centrum und dem Forschungszentrum für Molekulare Pharmakologie durchgeführt.
Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt neben den theoretischen Grundlagen vor allem auf laborpraktischer Methodenkompetenz und der Befähigung zu wissenschaftlichem Schreiben. Die überwiegende Mehrheit der Absolventen verfolgt eine (neuro-) wissenschaftliche Karriere.
Das Forschungsspektrum der am Studiengang beteiligten Arbeitsgruppen reicht von molekularen bis zu systemischen Neurowissenschaften, zumeist unter der Berücksichtigung klinischer Fragestellungen und mit dem Ziel der Translation.
www.medical-neurosciences.de/en/


Kontakt
Internet: www.baw-berlin.de
E-Mail: brainweek-mb-please remove this text-@hu-berlin.de

Dr. Inken Dose
Berlin School of Mind and Brain,
Tel. (030) 2093-8105

Margret Franke
Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin,
Tel. (030) 2093-9110