28 March 2011

Doctoral students in finals!

Lia Sanders, Shereen Chaudhry & team in Mainz for “Wissenschaft interaktiv”, 4–9 June 2011

Read also:
Tagesspiegel, 10. April 2011, Das Hirn isst mit, von Constanze Haase
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/das-hirn-isst-mit/4037178.html

See pictures:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftssommer/mainz-2011/bildergalerie.html

Doctoral students Lia Sanders and Shereen Chaudhry are among the finalists of “Wissenschaft interaktiv”. They won 8,000 Euro in the first round and will with that funding be able to prepare and present their project in Mainz at the  “Wissenschaftssommer”, a science fair for the public organized by “Wissenschaft im Dialog”. There they will compete with the two other finalists for a 10,000 Euro prize.

Lia and Shereen are interested in the causes of obesity, and exhibition visitors will be welcomed to participate in a behavioral food-decision task, as well as enlightened about the neuroscience behind the task with the help of a giant 3D brain and its networks.

Lia and Shereen have devised an experiment that helps visitors to understand why, when the “reasoning” system of the brain is kept busy, people tend to give in to the “craving” system.

Wissenschaft im Dialog is an initiative of “Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft” and tasked with strengthening dialogue between science and society.

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftssommer/mainz-2011/wissenschaft-interaktiv.html

„Wissenschaft interaktiv“ 2011
Teilnehmer für die Finalrunde stehen fest

Medikamentenentwicklung, Blick ins Hirn, Funktionsweise der Haut. Das sind die Themen, mit denen es die Teams aus Wissenschaftlern und PR-Verantwortlichen ins Finale des diesjährigen Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ geschafft haben.

Am Montag, den 21. März 2011, wählte die Jury die Teilnehmer der Finalrunde aus. Die Projektvorschläge kommen aus Berlin und Kiel.

Schokoladenkuchen oder Apfel?

Aus Berlin haben es gleich zwei Projekte in die Endrunde geschafft: Das DFG-Forschungszentrum Matheon und das Zuse-Institut Berlin zeigen gemeinsam, welche Rolle die Mathematik bei der Entwicklung neuer Medikamente spielt. In einem begehbaren Proteinmodell können Besucher selbst nachvollziehen, welche Schritte notwendig sind, um passgenaue und wirkungsvolle Medikamente zu entwickeln.

Warum entscheidet sich mein Gehirn für Schokoladenkuchen und nicht für den gesunden Apfel? Eine Antwort auf diese Frage finden die Besucher, wenn sie an einem Experiment der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität teilnehmen. Ein Gehirnmodell bietet Informationen über den neurowissenschaftlichen Hintergrund.

Das Team des Universitätsklinikums Schleswig Holstein, Campus Kiel, ermöglicht einen Einblick in Funktionsweise und Aufbau der Haut. In acht begehbaren Modellen erläutert es neben den Grundfunktionen auch Erkrankungen wie Neurodermitis oder Verletzungen der Haut, beispielsweise durch Tattoos oder Piercings.

Das Publikum wählt den Gewinner

Die drei Finalisten erhalten nun 8.000 Euro, um ihre Projektideen umzusetzen. Auf dem Wissenschaftssommer, der vom 4. bis 9. Juni 2011 in Mainz stattfindet, werden sie sich dann dem Mainzer Publikum stellen: Die Besucher wählen, welches der drei Teams sein Forschungsthema am anschaulichsten präsentiert und die Siegprämie von 10.000 Euro erhält.
Preisverleihung am 8. Juni in Mainz

Die Preisverleihung des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ ist öffentlich und findet am 8. Juni 2011 um 19.30 Uhr im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.

Der Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“ wird gemeinsam von Wissenschaft im Dialog und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben und durch die Schering Stiftung gefördert. Er unterstützt die Kooperation von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihres Hauses.