16 March 2010

Leibniz Prize 2010 for Ulman Lindenberger

Mind and Brain faculty member awarded most prestigious German research award!

The Berlin School of Mind and Brain congratulates Professor Ulman Lindenberger (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin) on being awarded the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize for his research in lifespan psychology!

Ulman Lindenberger is the third faculty member of the School to receive the Leibniz Prize: previous prize winners were Professor Angela Friederici in 1997 (neuropsychology) and Professor Dominik Perler in 2006 (history of philosophy).

“Der Entwicklungspsychologe Ulman Lindenberger ist einer der international führenden Köpfe der kognitiven Alternsforschung. In einer beeindruckenden Fülle von Untersuchungen hat er die Potenziale und Grenzen des kognitiven Alterns neu definiert, wobei er Ansätze aus den Neurowissenschaften, der Gerontologie und der Entwicklungspsychologie erfolgreich kombinierte. So konnte Lindenberger nachweisen, wie sehr das geistige Leistungsniveau älterer Menschen nicht durch natürliche Vorgaben wie das Alter festgelegt wird, sondern durch eigenes Handeln verändert und damit auch verbessert werden kann. Wahrnehmung, Denken und Gedächtnis im Alter sind demnach in hohem Maße von körperlichen, emotional-motivationalen und sozialen Faktoren abhängig. Diese Erkenntnisse der Grundlagenforschung haben rasch direkten Eingang in Praxisprogramme gewonnen und sind gerade angesichts des demografischen Wandels von eminenter gesellschaftspolitischer Bedeutung.”

Biographie:

Nach dem Studium in Berkeley und Berlin promovierte und habilitierte sich Ulman Lindenberger an der Freien Universität Berlin in Psychologie. Danach war er Professor in Saarbrücken, wiederum an der FU sowie an der Humboldt-Universität in Berlin, bevor er als Direktor an das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Berlin) wechselte. Durch mehrere Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte im Ausland ist Lindenberger zudem international intensiv vernetzt.

Laudatio für Ulman Lindenberger

DFG: Gotttfried Wilhelm Leibniz-Preis 2010