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An der Berlin School of Mind and Brain, Humboldt-Universität zu Berlin ist in Kooperation mit dem St. Hedwig Krankenhaus/der Charité die Position eines/r

Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in (m/w/d)

in Teilzeit (65%) zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E13.

Die Stelle ist ab Februar 2019 zur Promotion vorgesehen und auf die Dauer von drei Jahren befristet.

Bewerbungsschluss: 06.01.2019

Interviews: 24.01. und 25.01.2019

Der/die Doktorand/in wird im Rahmen des DFG Priority Programme „The Active Self“ (SPP2314) mit neuro-kognitiven Methoden Störungen des minimalen Selbst bei Schizophrenie-Patienten untersuchen. Der Fokus des Projektes „Functional aspects of the minimal self – the case of schizophrenia“ liegt in der computationalen und phenomenologischen Beschreibung der Selbst-Veränderungen unter Betrachtung von sensumotorischen und physiologischen Daten. Zudem werden in einem angegliederten Kooperationsprojekt experimentelle Daten einer Patienten-Gruppe dazu verwendet, deren Verhalten auf humanoide Roboter zu übertragen, um allgemeine Prinzipien der Entwicklung eines aktiven Selbst zu gewinnen.

Ihre Aufgabengebiete umfassen die Planung, Programmierung, Durchführung und Auswertung von psychophysiologischen experimentellen Studien (v.a. Reaktionszeit, EKG, EEG) mit Patienten und gesunden Kontrollprobanden, sowie die Erstellung von Publikationen in internationalen Fachzeitschriften. Daneben beinhaltet die Tätigkeit die Teilnahme an einem interdisziplinären und internationalen Forschungsnetzwerk sowie an Konferenzen.

Vorausgesetzt wird ein sehr guter Abschluss (MSc oder Diplom) im Fach Psychologie (oder vergleichbar) sowie theoretische und praktische Vorerfahrung in der Erhebung und der statistischen Auswertung von psychophysiologischen Daten (vorzugsweise EKG und/oder EEG). Ein Interesse an klinischer Arbeit und an interdisziplinären Fragestellungen in "Computational Psychiatry" und "Robotics", wird erwartet wie die flüssige Beherrschung der deutschen und englischen Sprache. Vorerfahrung in der Arbeit mit Patienten und/oder der Anwendung von Strukturgleichungsmodellen (SEMs) werden erwünscht. Der/Die Kandidat/in ist hochmotiviert, teamfähig und arbeitet selbständig und zuverlässig.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Ansprechpartnerin: Dr. Laura Kaltwasser, +49 30 2093-1724

hre Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzschreiben (pdf) senden Sie bitte bis zum 6. Januar 2019 per E‐Mail an: laura.kaltwasser@hu-berlin.de