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Pressemitteilung Humboldt-Universität, 18.11.2009
Entscheidungsfindung auf Spitzenforscherniveau. Feierliche Eröffnung des Center for Integrative Life Sciences (CILS) an der HU
Am Donnerstag, dem 19. November, wird das Center for Integrative Life Sciences (CILS) der Humboldt-Universität im Festsaal der Humboldt Graduate School in der Luisenstraße eröffnet. Das Center vereint Neurologen, Biologen, Psychologen, Philosophen und Vertreter anderer Fachrichtungen der Universität und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und wird zum Thema Entscheidungsfindungen forschen. Das Thema wird in seiner gesamten Bandbreite behandelt, von der zellulären Ebene bis zur Entscheidung einzelner Personen oder Gruppen.
Probleme der Entscheidungsfindung spielen seit jeher eine zentrale Rolle in vielen Wissenschaften. „Um ein besseres Verständnis von Entscheidungsvorgängen zu erlangen, sind die Integration der beteiligten geistes-, sozial- und naturwissenschaftlichen Perspektiven notwendig“, erklärt Prof. Dr. Michael Pauen, Sprecher des CILS. Das Thema gilt deshalb als idealer Focus eines Center for Integrative Life Sciences an der Humboldt-Universität, das interdisziplinäre Forschung auf höchstem Niveau in Berlin ermöglichen wird.
Das CILS will außerdem neue Strukturen schaffen, die ein Mindestmaß an administrativem Aufwand mit einem Maximum an Erfolgskontrolle verbinden und so Modellfunktion für die deutsche Universitäts-Landschaft besitzen.
Den Kern dieser Struktur bilden sechs neu einzurichtende Professuren für Spitzenforscher unterschiedlicher Disziplinen, die zusammen mit dem wissenschaftlichen Direktor das Institut leiten. Hinzu kommen zeitlich befristete Rotationsprofessuren und Nachwuchsgruppen, die herausragenden Wissenschaftlern optimale Forschungsbedingungen bieten. Sämtliche Mitglieder sind einer rigiden Erfolgskontrolle unter der Aufsicht eines internationalen Beirats unterworfen.
Dem Vorstand des CILS gehören Prof. Dr. Arno Villringer (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig) und Prof. Dr. Peter Hammerstein (Institut für Biologie der HU) an.
(Von Liljana Nikolic)
F.A.Z., November 2009
Der Forscher spricht, der Künstler nicht. In Berlin stellte der Neurobiologe Semir Zeki den Schönheitsbegriff zur Diskussion
Von Mara Delius
Was ist Schönheit? Die Neuroästhetik stellt diese Frage, ohne sie beantworten zu können. Das zumindest wird der jungen Disziplin vorgeworfen, die künstlerisches Schaffen und dessen Rezeption auf neurobiologische Grundlagen zurückführen will. Von einem wissenschaftlichen Hype ist zu hören und von einem neuen Neuroimperialismus.
Nun hatte die „Association of Neuroesthetics” zusammen mit der „Berlin School of Mind and Brain“ und dem „Institut für Raumexperimente“ in Berlin zu einem Dialog eingeladen. Einer der Mitbegründer der Disziplin, der Neurobiologe Semir Zeki (University College London), traf auf den Künstler und Wissenschaftler Anton Burdakov (Berlin), um über „Formen des Raumes“ zu diskutieren. Hat neurowissenschaftliche Forschung Interessantes darüber zu sagen, wie wir eine Skulptur oder eine architektonische Form betrachten?
Zeki eröffnete das Gespräch, indem er Burdakov fragte, ob wohl die Neuroästhetik die Kunst beeinflussen werde, ob zum Beispiel neuere Erkenntnisse darüber, wie abstrakte Kunst und bestimmte Farben vom Gehirn verarbeitet würden, überhaupt irgendeine Konsequenz für die Gestaltung von Kunst haben könnten. Schafft der Künstler andere Werke, wenn er weiß, welche Wirkung sie haben? Burdakov antwortete, kaum ein Künstler überlege sich die Interpretationsmöglichkeiten seiner Kunst, bevor er sie schaffe. Beide Redner schlossen übereinstimmend, daß es die wichtigste Aufgabe sei, weiter an der Verbesserung von Kants Kritik der Urteilskraft zu arbeiten, um zu klären, wie das Bewußtsein von der Welt von der Welt selbst zu trennen sei.
Bemerkenswert war eine Bemerkung, die Zeki fast nebenbei fallenließ. Ästhetische Kategorien, die von den Neurowissenschaften im Alleingang bestimmt werden könnten, hätten keine Gültigkeit: Was im Gehirn ablaufe, wenn wir Schönheit wahrnähmen, bestimmte eben nicht den Begriff von Schönheit an sich. Das war eine versöhnliche Geste in Richtung der Kunstwissenschaft, die eine Abkehr von den essentialistischen Strömungen in der Evolutionsästhetik andeutete.
Die Neuroästhetik, zumindest die Zekischer Prägung, zieht damit wie jede Ästhetiktheorie ihren Antrieb und Anspruch aus einem uralten Paradox: daß das Schöne seinen Reiz auch darin hat, daß es nie ganz zu fassen ist. Wissenschaft, sagte der Neurobiologe, sei eben nicht nur das Vermessen und Auswerten von Daten, sondern vor allem: der Ausdruck von Neugier. Der Künstler nickte.
Mind and Brain on film
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(Produced for DFG by Aca-de-media, December 2008)
Die Humboldt-Universität zu Berlin in der Exzellenzinitiative
Brochure, November 2008; chapter on Berlin School of Mind and Brain, pp. 30–33 (in German) (pdf 49 kb)
All projects: http://www.hu-berlin.de/pr/publikationen/exzellenz
International Congress of Psychology, 20–25 July 2008
Brochure Psychology in Berlin and Potsdam (pdf 724 kb), published for the XXIX International Congress of Psychology in Berlin; page 7: Berlin School of Mind and Brain
Deutsche Universitäts-Zeitung (duz Magazin), Nr. 5, 30. 5. 2008, Seiten 38–39
Aus der Forschung. Scheuklappen waren gestern
Von Mareike Knoke
http://www.duz.de/docs/magazin.html
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http://www.bildung-in-deutschland.de/zd/zeitdok.html?a=153315
Humboldt-Zeitung, Ausgabe 5 – 2007/2008, 15. 2. 2008
Gemeinsamkeiten erkennen. Berlin School of Mind and Brain integriert Geistes- und Lebenswissenschaften
Von Liljana Nikolic
http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/HUmboldt_Feb08_web.pdf
Portal - Die Potsdamer Universitätszeitung, Januar bis März 2008
In drei Jahren zum Doktor. In der Berlin School of Mind and Brain wird fachübergreifend geforscht
Von Petra Görlich
http://www.uni-potsdam.de/portal/jan08/forschung/stoecker.htm
Humboldt-Spektrum, 14. Jahrgang, Heft 3/2007
Exzellenzinitiative. Exzellent in Forschung und Nachwuchsförderung. Die Humboldt-Universität im Exzellenzwettbewerb
http://forschung.hu-berlin.de/publikationen/spektrum/exzellenz_307.pdf
Forschung. Das Denken verstehen. Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience Berlin
Von Andreas V. M. Herz
http://forschung.hu-berlin.de/publikationen/spektrum/herz_307.pdf
Humboldt-Zeitung, Ausgabe 2 – 2007/2008, 8. 11. 2007
Der Humboldt-Universität und der Exzellenz-Wettbewerb. Präsident Christoph Markschies zu den Ergebnissen
Von Christoph Markschies
http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/07_08/num_2/seite1.pdf
Tagesspiegel, 7. 11. 2007
Doktor Elite. Betreut und kontrolliert: Wie Graduiertenschulen Nachwuchsforscher zum Erfolg führen
Von Tina Rohowski
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Elite-Wettbewerb-FU-Berlin;art304,2415113
Tagesspiegel, 13. 10. 2007
Die Melodie der Worte. Neurowissenschaftler untersuchen Hirnfunktionen beim Spracherwerb von Kindern
Von Isabell Wartenburger und Hellmuth Obrig
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2397817
Zitty Berlin, 21/2007, 11.–24. Oktober, S. 34 ff.
Viel Geld für Wenige. Am 19. Oktober werden die neuen Fördermittel der Exzellenzinitiative vergeben – die Berliner Unis hoffen auf ihr Stück vom Kuchen
Von Stefan Kesselhut
Radek studiert so, wie wahrscheinlich viele gern studieren würden, wenn sie könnten. Er schreibt gerade seine Doktorarbeit, in der es um das menschliche Gehirn und um Ethik geht. ...
Das philosophische Radio, 29. 6. 2007
Hirnforschung. Mit Michael Pauen über das Bewusstsein in Zeiten der modernen Hirnforschung
Moderation: Jürgen Wiebicke
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=905407
www.tagesspiegel.de, 27. 6. 2007
Spitzenforschung. Was die Uni super macht
Von Amory Burchard und Anja Kühne
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Super-Uni-Elitewettbewerb;art304,2329710
Tagesspiegel, 8. 6. 2007
Und das Gehirn steht im Mittelpunkt. Doktoranden der Graduiertenschule forschen über Geist und freien Willen.
Von Uwe Schlicht
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2316676
Neuroforum, XIII. Jahrgang, 2/07 (Juni), S. 70–71
Forschungsförderung. Berlin School of Mind and Brain
Von Arno Villringer
http://nwg.glia.mdc-berlin.de/media/pdf/neuroforum/2007-2.pdf
Nature, Vol 447, 7 June 2007, pp. 630–633
Science in Germany: A Beacon of Reform. Long a symbol of East German pride, the Charité medical school is flourishing in the twenty-first-century shake-up of German universities
By Alison Abbott
http://www.nature.com/nature/journal/v447/n7145/full/447630a.html
Tagesspiegel, 2. 5. 2007
Humboldt-Uni erforscht Gehirn und Geist. Biologen und Philosophen an einem Tisch
Von Amory Burchard
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/;art300,1886537
Humboldt-Zeitung, Ausgabe 7 – 2006/2007, 10. 5. 2007
Humboldt Graduate School feierlich eröffnet
Von Christine Schniedermann
http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/06_07/num_7/aktuell.pdf
Moderne Gedankenleser. Wie mit Bild gebenden Verfahren unser Innerstes offengelegt werden
Von Liljana Nikolic
http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/06_07/num_7/forschung.pdf
Humboldt-Universität zu Berlin, Pressemitteilung, 16. 4. 2007
Eröffnungsfeier der Humboldt Graduate School und der Berlin School of Mind and Brain
Von Christine Schniedermann
http://www.hu-berlin.de/pr/pressenachrichten/0704/070416_hgs/view?searchterm=bildungssenator*
Humboldt-Universität zu Berlin, Pressemitteilung, April 2007
Start in das Sommersemester 2007. Eröffnung der Graduate School
http://www.hu-berlin.de/pr/publikationen/tsp/ss07/nachrichten_html
Tagesspiegel, 14. 4. 2007
Eröffnung der Graduate School
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonderthemen;art893,2060455
Humboldt-Zeitung, Ausgabe 6 – 2006/2007, 12. 4. 2007
Ein lebendiger Ort für Forschung. Feierliche Eröffnung des Bernstein-Zentrums für Computational Neuroscience
Von Andreas Herz
http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/06_07/num_6/seite1.pdf
Humboldt-Spektrum, 14. Jahrgang, Heft 1/2007
Graduate Schools: Berlin School of Mind and Brain (pdf 351 kb)
Von Arno Villringer
Humboldt-Spektrum, 14. Jahrgang, Heft 1/2007
Graduate Schools. Promovieren mit Exzellenz. Humboldt Graduate School
Von Hans Jürgen Prömel und Mirjam Müller
http://forschung.hu-berlin.de/publikationen/spektrum/proemel_107.pdf
Humboldt-Spektrum, 13. Jahrgang, Heft 3/2006
Exzellenzinitiative. Berlin School of Mind and Brain
http://forschung.hu-berlin.de/publikationen/spektrum/misze_306.pdf
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