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Die Berlin School of Mind and Brain

Zentrale Fragen zum menschlichen Geist – dazu gehören Wahrnehmung und Bewußtsein, Sprache, Lernfähigkeit sowie neuro-psychiatrische Erkrankungen − lassen sich nur in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen wie Philosophie, Linguistik, Computerwissenschaften, Psychologie und Neurowissenschaften bearbeiten. Dieser großen Aufgabe stellt sich die Berlin School of Mind and Brain.

2006 war die Berlin School of Mind and Brain erfolgreich in der ersten Wettbewerbsrunde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder für die deutschen Universitäten, ausgelobt von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Seitdem bereitet das dreijährige englischsprachige Doktorandenprogramm der Graduiertenschule auf anspruchsvolle interdisziplinäre Forschungsaufgaben vor und kann auf zahlreiche Erfolge verweisen, die national wie international große Anerkennung gefunden haben. In der zweiten großen Wettbewerbsrunde der Exzellenzinitiative 2012 erneut ausgezeichnet, erfolgte die Erweiterung des wissenschaftlichen Profils der Graduiertenschule um das Thema Soziale Kognition sowie die Einrichtung eines zweijährigen englischsprachigen Masterstudiengangs “Mind and Brain” (M.A./M.Sc.). Zusätzlich entstand ein einzigartiges Postdoktorandenprogramm mit Forschungsunterstützung und zahlreichen Maßnahmen zur Karriereentwicklung.

Für 2018-2023 ist das DFG-Graduiertenkolleg 2386 „Extrospektion. Externer Zugang zu höheren kognitiven Prozessen“ Teil der Berlin School of Mind and Brain. Mit den Graduiertenkollegs bietet die DFG Doktorandinnen und Doktoranden seit 40 Jahren die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Aktuell (2018) fördert die DFG insgesamt 216 GRK. Worum geht es beim GRK „Extrospektion“? Gesicherte Erkenntnisse für eine Wissenschaft innerer Erfahrungen – der Psychologie – gewinnt man durch Selbstbeobachtung, also Introspektion, oder durch externe Beobachtung, auch Extrospektion genannt. Letztere galt lange als unzulänglich. Das GRK „Extrospektion. Externer Zugang zu höheren kognitiven Prozessen“ widmet sich deshalb an der Schnittstelle von Philosophie, Psychologie, Psychiatrie und Neurowissenschaften der Frage, wie sich ein externer wissenschaftlicher Zugang zu höheren kognitiven Prozessen erreichen lässt. Sprecher ist Prof. Dr. Michael Pauen, HU Berlin.

Die Berlin School of Mind and Brain ...

… hat sich seit 2006 als wichtiges Zentrum der Kooperation zwischen Human-, Sozial- und Neurowissenschaften etabliert, mit großer nationaler und internationaler Ausstrahlung.

… ist mit ihrer spezifischen Kombination von Geist- und Hirnforschung einzigartig in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

… hat in bisher zwölf Jahren eine große Zahl äußerst erfolgreicher Doktorandinnen und Doktoranden hervorgebracht. Diese haben viele Hundert eigene Publikationen in den wichtigsten Fachzeitschriften vorgelegt und hervorragende Anschluß-Positionen in der Wissenschaft gefunden. Drei Absolventinnen und zwei Absolventen sind bereits auf Professuren, eine Absolventin und zwei Absolventen auf Gruppenleiter-Positionen berufen worden.

… fördert die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die Vernetzung eigener Master-, Doktoranden- und Postdoktoranden-Programme sowie Juniorprofessuren mit etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und angeschlossenen Forschergruppen. Die Berlin School of Mind and Brain ist Gründungsmitglied des seit 2016 bestehenden Einstein Center for Neurosciences Berlin (ECN).

… verfügt über einen exzellenten wissenschaftlichen Stab von 65 Professorinnen und Professoren, darunter 5 Max-Planck-Direktorinnen und -Direktoren, 4 Leibniz- und 4 European Research Council-Preisträgerinnen und -Preisträger. Diese sind für die Promotionsbetreuung sowie für Forschung und Lehre verantwortlich und vertreten die Themenbereiche Bewußtsein, Entscheidungsfindung, Sprache, Lernfähigkeit, soziales Denken sowie neuro-psychiatrische Erkrankungen.

… ist zentral für die enge Vernetzung von universitärer (Humboldt-Universität, Freie Universität und Technische Universität in Berlin sowie die Universitäten Potsdam, Magdeburg, Leipzig), klinischer (Charité - Universitätsmedizin Berlin) und außeruniversitärer Forschung (Max-Planck-Institute in Berlin und Leipzig; Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch) im Metropolraum Berlin.

... wurde am 19. Januar 2017 von der Einstein Stiftung Berlin in einem Wettbewerb der besten Berliner Doktorandenprogramme mit dem ersten Preis (summa cum laude) als “Einstein Doctoral Programme 2017–2019” ausgezeichnet. Mit dem Einstein-Doktorandenprogramm-Preis würdigt die Einstein Stiftung Berlin herausragend erfolgreiche strukturierte Doktorandenprogramme an den Berliner Universitäten und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Weiterlesen ...

... hat die Verantwortung übertragen bekommen, das DFG-Graduiertenkolleg 2386 „Extrospektion. Externer Zugang zu höheren kognitiven Prozessen“ für die Jahre 2018-2023 als zusätzliches Projekt zu etablieren und zu verwalten. Weiterlesen ...

Ansprechpartnerin

Annette Winkelmann, M.A.
Geschäftsführerin
Tel. +49 30 2093-1706
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This page last updated on: 13 June 2018
 
 

“Einstein Doctoral Programme 2017–2019”
Erster Preis der Einstein Stiftung Berlin